Grauer Pfaufasan

Polyplectron bicalcaratum

 

Schutzstatus VO-EG:
Anhang B

Vorkommen: Nord-Bengalen, Bhutan, Assam, Nagaland, Burma, Nordwest-Thailand, Vietnam, Laos, Süd-China, Hainan

Unterarten: 5 Unterarten

Subspezies: P. b. bicalcaratum
P.b. baceri, P.b. bailyi, P.b. ghigii, P.b. katsumatae

Größe: Hahn 56-76 cm, Gewicht 560-910g.
Henne 48 cm, Gewicht 450g.

Graue Pfaufasane sind die am häufigst gehaltenen Pfaufasane. Die relativ große Anzahl der Unterarten beweist das größte Verbreitungsgebiet dieser Vogelgruppe. Farblich unterscheiden sich diese Unterarten nur sehr gering. Hierbei fallen die westlichen Exemplare mehr grau, die östlichen zunehmend mehr braun aus.

Die Ernährung von Pfaufasanen sollte große Anteile von tierischem Eiweiß, am besten Lebendfutter wie Insekten, enthalten. Sehr viel Obst und Früchte sind ebenfalls erforderlich. Vorsicht beim Verabreichen von Erdnüssen, da diese leicht zur Verfettung der Tiere führen, aber dennoch von Pfaufasanen sehr gern genommen werden.

Pfaufasane sind nicht winterhart, sie müssen frostfrei untergebracht werden.

Die Nachzucht bei Pfaufasanen beschränkt sich fast immer auf ein Gelege von zwei Eiern, die in der Regel sehr gewissenhaft von der Henne bebrütet werden. Bei der Aufzucht beteiligt sich der Hahn ebenfalls sehr sorgsam um das Wohlergehen der Küken.

Als Nachteil des grauen Pfaufasans muss der im Frühjahr, meistens schon zur Nachtzeit, abgegebene laute Balzruf des Hahnes angeführt werden. Dieser klingt anfangs wie leises Hühnergegacker, steigert sich dann aber immer mehr in Lautstärke und Intensität.